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Für wen ist die Arbeit am Tonfeld geeignet?

Das schlichte Setting und die sinnenorientierte Arbeitsweise spricht Kinder aller Altersstufen sowie Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen an.

Da die Arbeit am Tonfeld die menschliche Tendenz zu Entfaltung und Verwirklichung aufgreift, kann sie bei jeglichen Problemen wirksam sein. Selbst die Spuren früher vorsprachlicher Erfahrungen können im haptischen Prozess aufgenommen und in den allgemeinen Entwicklungsprozess eingebunden werden.

Für Kinder und Jugendliche ist die Arbeit am Tonfeld in besonderem Maße geeignet. Sie greift ihr spontanes Bestreben auf, sich in diese Welt einzuordnen und darin ihren Platz, ihr Selbstverständnis und ihren Selbstwert zu finden und aufzubauen. In ihrem komplexen Alltag sind Kinder oftmals überfordert und reagieren mit Entwicklungsproblemen. Sie brauchen dann eine gezielte Förderung, damit sie sich nach ihren Möglichkeiten optimal entwickeln und ihre Fähigkeiten nutzen können.

Die Arbeit am Tonfeld bietet eine wirksame Hilfe, um verhinderte Entwicklungspotentiale aufzuholen und das Kind oder den Jugendlichen in seinen emotionalen und sozialen Bedürfnissen anzusprechen. Eine Vielzahl von Verhaltensauffälligkeiten und Schwierigkeiten kann so ausgeglichen werden. Die Methode hat sich seit Jahren in Kindergärten, Schulen, in der Jugendhilfe und in psychotherapeutischen Einrichtungen bewährt. 
Staatliche Empfehlungen

Für Erwachsene bietet die Arbeit am Tonfeld die Möglichkeit, Schwierigkeiten zu verarbeiten, die teilweise auf Verhinderungen oder belastende Erfahrungen in der Kindheit zurückzuführen sind. Da sich in der Arbeit am Tonfeld der Entwicklungsaufbau von den frühesten Erfahrungen an wiederholt, ist es möglich, das einzuholen, was nicht erworben werden konnte, und neue Anforderungen aufzunehmen.

Dabei geht es insbesondere um Halt und Neuorientierung im Beziehungsgeschehen zu sich und seiner Welt, um soziale Kompetenz und Selbstwertgefühl, um Reife und Ablösungsschritte. In der zweiten Lebenshälfte geht es darum, eine innere Lebensgrundlage zu gewinnen. Sie kann die Basis sein für die Einsicht, dass die Bedingungen zu uns gehören und uns ausmachen, an denen wir uns erfahren.

Aktuelles

 

Ein Nachruf für Ortrud 

 

Akkreditierung der Landespsychotherapeutenkammer BW
Seminarwochen in Hinterzarten wurden mit 34 Punkten bei der Landespsychotherapeutenkammer akkreditiert.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.tonfeld.de/index.php?id=164 

Der Film zur Arbeit am Tonfeld 
Er dokumentiert die Entwicklung eines
zehnjährigen Jungen über mehrere Monate
Bestellung der Film-DVD


Internationale Projekte

 


Veröffentlichungen
 

"Der haptische Sinn", Hg. Heinz Deuser
ist jetzt wieder verfügbar in einer überarbeiteten und erweiterten Neuauflage im Verlag Borgmann/ Modernes Lernen

"Trauma Healing at the Clay Field"
A Sensorimotor Art Therapy Approach

von Cornelia Elbrecht
Eine systematische Dokumentation der
Arbeit am Tonfeld als haptische Methode
– vorerst in englischer Sprache