Vlg. Hermagoras, ISBN: 3-200-00556-4
95 Seiten, über 200 farbige Abbildungen, gebunden, 30,5 x 24,5 cm
Inhalt:
Die Arbeit am Tonfeld nimmt die Erkenntnis auf, dass die Berührung der Hände durch die Tonerde persönliche Erfahrungen anspricht und neu ordnen kann. Es entsteht ein Prozess der Gestaltbildung der Persönlichkeit: Wir berühren etwas, wir lassen uns auf eine Berührung ein. Wir generieren uns in unserer Entwicklung, wir nehmen unsere Berührung auf und berühren aufs Neue. Heinz Deuser, Begründer der Arbeit am Tonfeld, Gerhild Tschachler-Nagy, Anna Dorothea Brockmann, Karin Kirschmann und Barbara Osterwald beschreiben die Arbeit am Tonfeld, die Entwicklungsmomente in der Bewegung, den Zusammenhang zwischen den Erfahrungen unseres Lebens und der Gestaltung und erläutern sie mit Fallbeispielen. In einem Beitrag untersucht der Fachmann für Lern- und Erfahrungsräume Alfred Weinrich die Rolle der Hände in unserer Evolution. Der Sozialpädagoge Manfred Gerspach schreibt über das Dämonisieren kindlicher Renitenz. Annemarie Fleck geht poetisch dem Werden der eigenen Gestalt nach.